Neue Fachkräftestudie für IT-Wirtschaft in Berlin und Brandenburg

SIBB e.V. sieht steigendes Interesse des Nachwuchses an technischen Berufen/ Demografischer Wandel mit Auswirkungen bei Stellenbesetzungen/ Brandenburg und Berlin mit attraktiven Arbeitgebern

BildZwei Jahre nach der ersten Studie zur IT-Fachkräftesituation in Berlin-Brandenburg – Human Capital Growth Index (kurz HCG-Index) – legte der SIBB e.V. unter Heranziehung zusätzlicher Indikatoren vor wenigen Tagen die Ergebnisse seiner zweiten Auflage vor. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Frauenquote in der Informations-Kommunikationstechnik und Internetwirtschaft, möglicher Fachkräftemangel, Beeinflussungsfaktoren der Fachkräftesituation sowie die Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Mitarbeiter. Die neue SIBB-Studie zeigt in einigen Feldern gravierende Änderungen und Trendentwicklungen zu ihrer Vorgängerin.

Der aktuelle “HCG-Index 2.0″ ermittelte ein sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre stark verändertes wirtschaftliches Bild in den Regionen, das durch sowohl standortbezogene Faktoren wie Studentenzuwanderung und Unternehmensgründungen, aber auch Mietpreiserhöhungen, als auch äußere Faktoren, wie politische und wirtschaftliche Entwicklung in den EU-Ländern und anderen Staaten, geprägt ist.

Besonders deutlich zeigte die Studie, dass durch die Durchdringung der Informatik in all ihren Facetten in allen Dienstleistungs- und Industriebereichen (Anwenderunternehmen) – und damit nicht mehr nur in der reinen IT-Wirtschaft – der Einsatz von qualifiziertem Personal immer mehr zum strategischen Faktor wird. Damit wächst in Organisationen und Unternehmen, die nicht originär der ICT-Industrie zuzuordnen sind, ebenso der Druck, gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit IT-Hintergrund zu finden.

Ein positives Bild zeichnet die Studie bei der Zufriedenheit der Mitarbeiter in den Unternehmen und damit für die Attraktivität des Standortes Berlin / Brandenburg. Nieder schlägt sich dies auch in den Zahlen langer Betriebszugehörigkeiten. Die befragten Unternehmen geben Betriebszugehörigkeiten von sieben bis 13 Jahren mit insgesamt 26,8 % und 11 % mit mehr als 13 Jahren an.

Der aktuelle HCG-Index des SIBB e.V. liefert zudem wichtige Erkenntnisse über die allgemeine Passfähigkeit von Berufsausbildung und Hochschulausbildung im IT-Sektor. Der Einsatzfähigkeit von Absolventinnen und Absolventen nach der Berufsausbildung bzw. nach Abschluss eines IT-bezogenen Studienganges wurde in der aktuellen Befragung ein wesentlich positiveres Zeugnis als noch vor zwei Jahren ausgestellt: Bei der Einsatzfähigkeit von Absolventen einer Hochschule stieg dieser Wert in diesem Jahr um 19 % an, bei Berufsausbildungs-Absolventen um 8 %. Dennoch wünschen sich die Befragten noch mehr Praxisbezug innerhalb der Ausbildung. Dabei fordern die Studienteilnehmer die Weiterentwicklung der Lehreraus- und -weiterbildung im Bereich Informationstechnologie bzw. moderner Informationstechnologie und Fachdidaktik, die Verbesserung der EDV-Ausstattung in den Schulen, verstärkte Schülerpraktika in Unternehmen oder die Betreuung von Schülerprojekten oder Arbeitsgemeinschaften durch Unternehmen. Auch die Vernetzung von Schulen, Hochschulen und Unternehmen für die Entwicklung und Umsetzung von berufsorientierenden Projekten und Strukturen steht auf der Aufgabenliste.

Die Studie zeigt, dass der Druck auf die Unternehmen, Absolventen schneller gewinnbringend ins Unternehmen zu integrieren, wächst. Dabei haben sich die Gründe, die einen Bewerber bewegen, ein Arbeitsverhältnis einzugehen, gegenüber dem HCG Index 2012, verändert: “Interessante Aufgaben und Projekte” (81%) und “das Zugehörigkeitsgefühl im Unternehmen” (74,4 %) sind für Mitarbeiter relevanter geworden und haben, nach der “Forderung von flexiblen Arbeitsformen” (63,4%) das Merkmal der “Familienfreundlichkeit” auf den vierten Rang fallen lassen. Die Relevanz “Sozialleistungen” ist seit der Erstauswertung um 13,5 % gestiegen. Letzteres deutet auf einen größeren Bedarf nach finanzieller Absicherung und ein größer werdendes Sicherheitsbedürfnis auf der Mitarbeiterseite, verbunden mit dem Leben in einem sozial ausgeglichenen Umfeld, hin. Weniger relevant wurde in der aktuellen Studie die Aussicht auf Karrierechancen gewertet. Die vieldiskutierte Frauenquote scheint in der IT bereits umgesetzt: Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt eine Frauenquote von 20 bis 30 % an.

Bei den Gründen für Engpässe zur Besetzung offener Positionen gab es deutliche Verschiebungen. Während nach wie vor die mangelnde persönliche Eignung der Bewerber bei den sogenannten Soft Skills an erster Stelle steht, findet sich die Problematik des allgemeinen demografischen Wandels in der aktuellen Studie inzwischen an 3. Stelle der zu lösenden Probleme (2012 noch Platz 5). Positiv zu werten ist das gestiegene Interesse junger Menschen an IKT-Berufen. Hier nahm die Problemhaftung um 11,2 % ab. Diese Veränderungen zeigen folglich ein verbessertes Bewusstsein für die Kommunikations- und Internetwirtschaft allgemein sowie für dessen Berufssegmente bei jungem Nachwuchs.

Der aktuelle HCG-Index des SIBB e.V. macht bei den Bewerbungen von IT-Fachkräften aus dem Ausland ebenfalls starke Veränderungen im Vergleichszeitraum sichtbar. Obwohl der Anteil der Bewerbungen aus dem Ausland gemessen an der Gesamtzahl aller eingehenden Bewerbungen noch immer gering ausfällt, ist seit dem ersten HCG-Bericht die Bewerbungsrate aus Polen (17 %) und dem Nahen Osten (11%) extrem gestiegen. Die Quote ausländischer Mitarbeiter hat sich dagegen nicht wesentlich verändert.

Die IT-Branche ist stark vom Projektgeschäft abhängig. Bei der Problematik, Personalbestandschwankungen entgegenzuwirken, geben 60% der Befragten an, mit anderen Partnern zu kooperieren und 35,7 % freie Mitarbeiter zu beschäftigen. Schlussfolgerungen der Studie für die Politik ergeben sich dabei in der Schaffung neuer Anreize bei der Zusammenarbeit klassischer Wirtschaftsbereiche und der IT-Branche, dem Abbau von Barrieren und der Förderung eines stärkeren, auch europäischen, “Wir” – Gefühls. Grenzüberschreitende Verbandsarbeit in der ICT-und Internetbranche ist ein Beispiel, um hier die Unternehmen zu unterstützen.

Dr. Susanne Seffner, Forensprecherin des SIBB Forums Human Resources: “Der HCG-Index 2.0 zeigt, dass die Fachkräftesituation ein zentrales strategisches Thema der ICT-Unternehmen in der Hauptstadtregion darstellt. Der SIBB trägt dem durch die konsequente Beobachtung und Verfolgung Rechnung. Deutlich wird: Die Hauptstadtregion bleibt nicht nur interessant für IKT-Unternehmen, sondern die Attraktivität des Standortes wächst weiter. Im Wettbewerb um Mitarbeiter steht die Arbeitgeberattraktivität im Mittelpunkt, die die Unternehmen zunehmend mit intelligenten Lösungen im Personalmanagement weiterentwickeln. Der SIBB unterstützt mit Anregungen und Plattformen, die es gerade den KMU erleichtern, nachhaltige Konzepte zur Mitarbeitergewinnung und -bindung umzusetzen. Dies zeigt die durchschnittliche Verweildauer der Mitarbeiter in den Unternehmen. Der HCG verweist auf wichtige Ansatzpunkte, in konkreten Themenfeldern weiter zu arbeiten, wie z. B. in der Zusammenarbeit zwischen Schule, Ausbildung und Unternehmen, die das Interesse junger Menschen für IKT-Berufe steigern könnte und das Berufsbild, aber auch Anforderungen der Unternehmen, plastischer vermittelt.”

Dr. Steffen Kammradt, Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB): “Fachkräfte sind ein Erfolgsfaktor für die Hauptstadtregion und ein zentrales Thema der ZukunftsAgentur als Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg. Insbesondere im Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft entscheidet die Verfügbarkeit von Spezialisten über die Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen und des Standortes. Die jüngste Analyse zur IKT-Fachkräftesituation in der deutschen Hauptstadtregion zeigt, dass die Beschäftigten in Brandenburg und Berlin im bundesweiten Vergleich viel zufriedener mit ihren Arbeitgebern sind und dass sie die Attraktivität des Standortes schätzen. Das sind sehr erfreuliche Ergebnisse. Diesen Standortvorteil wollen wir weiter stärken und nach außen vermarkten. Zufriedene Mitarbeiter mit hoher Standortidentität sind die besten Werbebotschafter für unsere Region.”

Michael Pemp, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, Referat IKT, Medien, Kreativwirtschaft: “Für die Hauptstadtregion als prosperierender Standort der IKT- und Digital-Wirtschaft ist die Verfügbarkeit von IT- Fachkräften und die Attraktivität des Standortes von zentraler Bedeutung. Der HCG- Index beleuchtet dieses wichtige Standortmerkmal regelmäßig und erfolgreich durch ein differenziertes Fragen- und Themenraster. Insgesamt zeigt sich, dass Berlin, als eine der führenden IT-Regionen in Deutschland und Hotspot der Digitalen Wirtschaft, sehr attraktive Standort-Bedingungen für den Bereich der IT- Fachkräfte bietet. Viele hier ansässige Unternehmen, vom Start-up über den etablierten IT- Mittelständler bis hin zum international agierenden Unternehmen, sind auf der Suche nach qualifizierten IT- Fachkräften.”

Fazit: Die ICT – und Internetbranche in Brandenburg und Berlin fungiert als wichtige Querschnittsbranche und kann durch die konsequente Entwicklungsarbeit und Prozessoptimierung den Regionen Berlin und Brandenburg die nötige Wirtschaftskraft sichern. Für alle in Berlin-Brandenburg handelnden Akteure in den Unternehmen, in den Verwaltungen und auf den politischen Entscheidungsebenen, damit auch für den SIBB e.V., dient der vorliegende Human Capital & Growth -Index 2.0, der viele positive Veränderungen gegenüber 2012 verdeutlicht, als Handlungsempfehlung. Will man die wachsende Attraktivität der Standorte erhalten und ausbauen, gilt es künftig, noch gezielter die Vernetzung aller Beteiligten für ein effizientes Human Resource Management voranzutreiben, weitere Schwerpunkte bei praxisorientierten Studiengängen, Bildungsprogrammen und besserer technischer Ausstattung der Bildungsinstitute zu setzen. Den Bewerberandrang aus dem Ausland muss man gezielt nutzen, aber auch das Regionalmarketing hinsichtlich der Stärken auf die IT-Wirtschaft ausrichten. Das Image des Standortes ist bei Unternehmern, Mitarbeitern, bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus anderen Regionen oder anderen Ländern positiv – die Region als Kompetenzbereich zu vermarkten, kann zur Sicherung dessen der Allgemeinwirtschaft, der Branche und letztendlich beiden Ländern helfen.

Die Studie wurde durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (Projekt Zukunft) sowie durch die ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH unterstützt und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mitfinanziert.

Die Langfassung kann in der Geschäftsstelle angefordert werden.

Über:

SIBB e.V.
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Potsdamer Platz 10
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Hintergrund
Über den IT-Branchenverband SIBB e. V.
1992 gründeten engagierte Unternehmer den Verband als Software-Initiative Berlin Brandenburg. Heute ist der SIBB e.V. etablierter Partner der gesamten Branche in der Hauptstadtregion und Mitgestalter der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Er ist Interessenverband für Unternehmen der IT- und Internetwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Der SIBB e.V. vernetzt die Akteure der Branche und vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Der Verband sorgt für einen aktiven Austausch über die Branchengrenzen hinaus. Zahlreiche Veranstaltungen des Verbands fördern Austausch, Kooperation und Wissenszuwachs. Zum regelmäßigen Angebot gehören Foren, Netzwerke, Stammtische und kompakte Seminare. SIBB-Kongresse und Messeauftritte bilden Höhepunkte des Jahres. Zu den Mitgliedsunternehmen gehören IT-Dienstleister und Software-Anbieter, Telekommunikationsunternehmen, Unternehmen der digitalen Wirtschaft sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Etablierte Institutionen und namhafte Unternehmen finden sich ebenso darunter wie Startups.

SIBB region ist das Netzwerk für die IT- und Internetwirtschaft in Brandenburg und Bestandteil des SIBB e.V. und hat seinen Sitz in Wildau. Das Netzwerk SIBB region wird vom Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg gefördert.
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Magnesium-Citrat MensSana jetzt mit 600 I.E. Vitamin D pro Tagesdosis

Die neue Rezeptur von Magnesium-Citrat MensSana enthält jetzt zusätzlich 600 I.E. Vitamin D pro Tagesdosis. Vitamin D verbessert die Wirkung des Magnesiums und stärkt gleichzeitig das Immunsystem.

BildDie MensSana AG bietet als innovativer Hersteller von Mikronährstoffprodukten als einer der ersten mit dem Produkt Magnesium-Citrat MensSana eine Kombination von Magnesiumcitrat und Vitamin D in einer Kapsel an. Die neue Rezeptur von Magnesium-Citrat MensSana enthält neben 375 mg Magnesiumcitrat jetzt 600 I.E. Vitamin D pro Tagesdosis.

Magnesium-Citrat MensSana spielt eine wichtige Rolle zur Unterstützung der gesunden Muskelfunktion, einschließlich des Herzmuskels. Weiterhin trägt es zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Zur Erhaltung normaler Knochen leistet Magnesium-Citrat MensSana zusätzlich einen wichtigen Beitrag.

Das enthaltene Vitamin D unterstützt ebenso wie Magnesium die Funktion der Muskeln, den Erhalt gesunder Knochen und stärkt zusätzlich das Immunsystem. Somit stellen Magnesiumcitrat und Vitamin D in Kombination die idealen Partner für eine bestmögliche Wirkung dar. Das verwendete organische Magnesium besitzt darüber hinaus eine optimale Bioverfügbarkeit und wird nahezu vollkommen vom menschlichen Körper aufgenommen.

Der empfohlene Apothekenverkaufspreis für 60 Kapseln beträgt 14,95 EUR. Magnesium-Citrat MensSana (PZN 09486197) ist frei von Gluten, Laktose, Aromen und Farb- und Konservierungsstoffen. Das Präparat ist ab sofort apothekenexklusiv erhältlich.

Über die MensSana AG
Das ärztlich geführte Familienunternehmen ist bereits seit über 12 Jahren in der orthomolekularen Medizin aktiv. Die Apotheke als exklusiver Vertriebspartner gewährleistet dabei eine hochwertige Beratung der Kunden. Dazu werden Apothekenmitarbeiter im gesamten Bundesgebiet durch die MensSana AG geschult. Die Seminare zur Ausbildung zum “Mikronährstoffexperten” sind von den jeweiligen Landesapothekerkammern anerkannt.

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Kostenloser Onlinecheck zur Energieeffizienz in der Industrie

Kostenloser Onlinecheck zur Energieeffizienz in der Industrie

München / Leinfelden-Echterdingen (ots) – TÜV SÜD hat zusammen mit ILF Beratende Ingenieure GmbH die Online-Plattform “Energieeffizienz-Check!” gestartet. Dort können sich Unternehmen aus der Industrie schnell und unkompliziert einen Überblick über die eigene Situation verschaffen und Optimierungspotenziale identifizieren. Die Software für das webbasierte Tool wurde in Kooperation mit den Nachhaltigkeitsexperten der PE INTERNATIONAL AG entwickelt.

“Trotz Förderprogrammen und Steuervergünstigungen besteht bei der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen in der Industrie vielfach noch Nachholbedarf”, sagt Dr. Gerd Streubel, Business Line Manager Industrielle Energieeffizienz bei TÜV SÜD. “Das kann mit daran liegen, dass kostenlose Informationen zum Thema meistens nur allgemein gehalten sind. Wer konkrete Planungshilfen für seine Produktion sucht, was Punkte wie Prozesswärme, Druckluftsysteme oder Beleuchtungslösungen betrifft, wird selten fündig oder muss gleich Geld investieren.” Die neue, kostenlose Online-Plattform “Energieeffizienz-Check!” schließt diese Informationslücke und bietet den Unternehmen die Möglichkeit, eine erste Bewertung der Energieeffizienz auf Basis der eigenen Energie- und Verbrauchsdaten sowie weiterer Zusatzinformationen zu erhalten.

Einfach und gezielt den Handlungsbedarf ermitteln

“Energieeffizienz erfordert in der Industrie immer eine Gesamtbetrachtung”, sagt Thomas Eisebraun, Executive Consultant bei ILF. “Produktionsprozesse, Anlagentechnik und die bauliche Situation hängen meistens eng zusammen, sodass übergreifend die meisten Einsparpotenziale zu identifizieren sind. Dafür schafft der Energieeffizienz-Check die Voraussetzung, weil er den Handlungsbedarf transparent macht.” Anschließend können auf der Basis von detaillierteren Analysen unabhängige Berater Maßnahmen zur Erschließung der Einsparpotentiale ableiten und weitere Effizienzgewinne erzielen.

“Bei uns sind die Ergebnisse aus dem Energieeffizienz-Check schon in Entscheidungen eingeflossen”, sagt Michael Groschopp, Technischer Leiter und Energiemanager der Norafin Industries GmbH. Das Unternehmen produziert Spezial-Vliesstoffe sowie Textilien für industrielle Anwendungen und hat die Online-Plattform vor dem offiziellen Start getestet. “Die Software ist benutzerfreundlich, die Inhalte und Fragen sind verständlich und der Zeitaufwand ist vertretbar”, sagt Michael Groschopp. Er würde sich aber auch Informationen dazu wünschen, wie das Ergebnis ermittelt wurde, um in Managementberatungen nachvollziehbar argumentieren zu können. Weitere Rückmeldungen aus dem Praxistest wurden bei der endgültigen Software-Version von “Energieeffizienz-Check!” berücksichtigt, um die Plattform weiter zu optimieren.

“Mit der neuen Informationsplattform steht der Industrie ein wertvolles Werkzeug zur Verfügung, um einen ersten Überblick zum Stand der Energieeffizienz und damit zum Handlungsbedarf im Unternehmen zu erhalten”, sagt Michael Betz, VP Business and Community Development von PE INTERNATIONAL. “Sie bündelt die Expertise von drei starken Wegbereitern der Energiewende.” PE INTERNATIONAL ist Marktführer in strategischer Beratung, Softwarelösungen und umfassenden Dienstleistungen im gesamten Themenfeld Nachhaltigkeit. Die Energieexperten von TÜV SÜD bringen ihre langjährige Erfahrung aus Effizienzanalysen und der industriellen Energieeffizienzberatung ein. ILF setzt im Kerngeschäft seit Jahren auf die Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie.

Interessierte Unternehmen können sich über den Link www.tuev-sued.de/is/ee-check anmelden. Das Benutzerkonto wird innerhalb von 24 Stunden freigeschaltet und der Nutzer bekommt die Zugangsdaten für den Account mitgeteilt.

Weitere Informationen zur Energieeffizienz-Beratung in der Industrie gibt es unter www.tuev-sued.de/is/eeb und www.ilf.com/de/geschaeftsfelder/energie-klimaschutz/energieeffizienz.

Pressekontakt:

Dr. Thomas Oberst
TÜV SÜD AG
Unternehmenskommunikation
Westendstr. 199, 80686 München
Tel. +49 (0) 89 / 57 91 – 23 72
Fax +49 (0) 89 / 57 91 – 22 69
E-Mail thomas.oberst@tuev-sued.de
Internet www.tuev-sued.de

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Diskussion über Bürgerrechte und Datenschutz im digitalen Zeitalter mit Christian Lindner und Heiko Maas am 6. Dezember in Saarbrücken

Diskussion über Bürgerrechte und Datenschutz im digitalen Zeitalter mit Christian Lindner und Heiko Maas am 6. Dezember in Saarbrücken

Berlin (ots) – Mehr Überwachung und Datensammeln bringt mehr Sicherheit – so behaupten es zahlreiche Politiker. Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP, ist überzeugt, dass es rechtsstaatliche Strukturen sind, die Sicherheit und Freiheit gleichermaßen schützen. Gemeinsam mit Heiko Maas, Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, diskutiert er zentrale Fragestellungen nach dem Schutz privater Daten und der Bürgerrechte im digitalen Zeitalter. Danach ist das Publikum eingeladen, in die Debatte einzusteigen.

Die Veranstaltung findet statt am:

Samstag, 6. Dezember 2014, 12:00 Uhr
Festsaal im Saarbrücker Schloss
Schlossplatz 1-15, 66119 Saarbrücken

Es moderiert Norbert Klein, Chefredakteur beim Fernsehen des Saarländischen Rundfunks.

Wir bitten um Ihre Akkreditierung per E-Mail an veranstaltungen@villa-lessing.de oder telefonisch unter 0681 967080.

Pressekontakt:

Doris Bergmann, Pressereferentin der Friedrich-Naumann-Stiftung für
die Freiheit, presse@freiheit.org, Tel. 030 28 87 78-54,
www.presse.freiheit.org, Twitter: @presse_freiheit.

http://www.presseportal.de/pm/43315/2890474/diskussion-ueber-buergerrechte-und-datenschutz-im-digitalen-zeitalter-mit-christian-lindner-und/rss

Dr. Lux Zahnärzte: Ohne Angst zum Kinderzahnarzt

Dr. Lux erklärt den kindgerechten Zahnarztbesuch

BildDr. Lux M.Sc. kennt das Problem der Zahnarztangst – besonders bei Kindern. In seiner Praxis in Mannheim pflegt er mit jungen Patienten einen besonderen Umgang, der ihnen helfen soll, Angst vorm Kinderzahnarzt gar nicht erst zu entwickeln.

Zahnarztangst ist weit verbreitet. Viele Erwachsene fürchten den Gang zum Zahnarzt, leiden an Zahnarztangst. Da stellt sich die Frage: Wie soll es Kindern gelingen, mit dem scheinbaren Schreckgespenst “Kinderzahnarzt” umzugehen? In der Praxis Dr. Lux Zahnärzte wird kindgerecht auf die jungen Patienten eingegangen und Vertrauen aufgebaut, so dass die Angst vor dem Kinderzahnarzt keine Chance bekommt.

Von den Eltern übertragene Zahnarztangst

Wie genau die Angst vor dem Zahnarzt entsteht, ist nicht einfach zu beantworten. Es gibt viele Gründe und Auslöser. Kindern mit Kontrollbesuchen beim Zahnarzt zu drohen oder sie auf diese Weise zum regelmäßigen Zähneputzen motivieren zu wollen, ist kein guter Weg, um Vertrauen zum Kinderzahnarzt aufzubauen. “Trösten auf Vorrat” mit Sätzen wie “Es tut bestimmt nicht weh” und “Du brauchst keine Angst zu haben” ebenso wenig.

“Der normale Umgang von Eltern mit einem Zahnarztbesuch hilft ebenso wie eine Begleitung der Kinder bei einem elterlichen Kontrollbesuch, dass Angst vorm Kinderzahnarzt gar nicht erst entwickelt wird”, rät Dr. Lux M.Sc.. “Denn haben die Eltern selber Angst vorm Zahnarzt, übertragen sie das meist auf ihre Kinder.”

Den Kinderzahnarzt kennen lernen

Dr. Thomas Lux von der Praxis Dr. Lux Zahnärzte weiß, wie wichtig es ist, Vertrauen zu den kleinen Patienten aufzubauen. Generell gilt: Je früher Eltern mit ihren Kindern zu einem Kinderzahnarzt gehen, desto früher können kleine Schäden entdeckt und behoben werden. So kann einer größeren und eventuell schmerzhaften Zahnbehandlung vorgebeugt werden.

“Damit unsere kleinen Patienten bei ihrem ersten Besuch bei unserer Kinderzahnärztin Frau Wild nicht überfordert werden, findet keine Behandlung statt”, erklärt Dr. Lux M.Sc..

Das gegenseitige Kennenlernen, das neugierige Erkunden des Behandlungszimmers und der Instrumente sowie kindgerechtes Erklären stehen hingegen im Vordergrund.

“So legen wir einen ersten Grundstein des Vertrauens. Unbehagen und Furcht haben Kinder meist nur vor Fremdem und Unbekanntem. Die spielerische Begegnung nimmt den meisten Kindern die erste Angst vor dem Kinderzahnarzt”, erklärt Dr. Lux M.Sc..

Erst beim zweiten Termin erfolgt eine Behandlung. Die Kinderzahnärztin schaut sich die Zahnsituation des Kindes an und behandelt, falls nötig, kleinere Schäden. Natürlich darf Mama oder Papa während der Behandlung die Hand des kleinen Patienten halten und Trost spenden. Die Kinderzahnärztin erklärt ihr Vorgehen auf kindgerechte Art und achtet darauf, dass möglichst keine Schmerzen entstehen.

“Loben Sie Ihr Kind, wenn es gut beim Kinderzahnarzt mitmacht. Hatte ihr Kind große Angst oder war die Behandlung ein wenig schmerzhaft, tröstet eine Belohnung – und hilft, die unangenehme Erinnerung schnell zu vergessen”, rät Dr. Lux M.Sc..

Lachend die Zahnarztangst verschlafen

Steht eine Zahnbehandlung an, die unangenehm und schmerzhafter werden kann, empfiehlt die Kinderzahnärztin Frau Wild den Einsatz von Lachgas. Die moderne Behandlung mit Lachgas hilft kleinen (und auch großen) Patienten, sich während des Eingriffs wohlzufühlen und keine Schmerzen zu empfinden. Bei einer sehr behandlungsbedürftigen Zahnsituation, die einen längeren Eingriff erfordert, kann bei den Dr. Lux Zahnärzten eine Behandlung unter Narkose erfolgen. Speziell ausgebildete Anästhesisten sorgen für eine schonende Schmerzausschaltung. Das Aufwachen findet dann in Anwesenheit der Eltern in entspannter Atmosphäre statt. Dank dieser sanften Methoden, den Schmerz zu vergessen oder auszuschalten, kann das Vertrauen der Kinder zum Kinderzahnarzt erhalten bleiben.
Angst vor dem Kinderzahnarzt muss also nicht sein, wie die Praxis Dr. Lux Zahnärzte mit ihrer Kinderärztin Frau Wild beweist.

http://www.luxzahnaerzte.de/kinderzahnheilkunde.html

Über:

Dr. Lux Zahnärzte
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68305 Mannheim
Deutschland

fon ..: 0621 o 75 17 90
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email : info@luxzahnaerzte.de

Die Zahnarztpraxis Dr. Lux Zahnärzte in Mannheim ist spezialisiert auf Implantologie und die Behandlung von Angstpatienten. Das umfangreiche Leistungsspektrum – Füllungen & Inlays, Zahnersatz & Implantate, Parodontitis & Wurzelbehandlungen, Kinderzahnheilkunde & Kieferorthopädie sowie ästhetische Zahnheilkunde – unterstreicht die Expertise der Praxis. Praxisinhaber Dr. Thomas Lux M.Sc. besitzt seinen Master of Science in Oraler Implantologie und Expertise in Behandlungen unter Vollnarkose sowie in Laserbehandlungen. Dr. Lux M.Sc. legt großen Wert auf moderne sowie innovative Behandlungsmethoden wie seine Konzepte “Feste Zähne sofort” und “Bohren ohne Bohrer” beweisen. “Ein strahlendes Lächeln für Mannheim” – das ist die Mission von Dr. Lux Zahnärzte.

Dr. Lux Zahnärzte
Hanauer Str. 11
68305 Mannheim
Telefon: 0621 o 75 17 90

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LMS Consulting
Frau Claudia Stannek
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Wirtschaftsprüfer nutzen Vollmachtsdatenbank

(Mynewsdesk) Nürnberg, 26. November 2014: Um im Zuge der Vorausgefüllten Steuererklärung die Daten ihrer Mandanten bei der Finanzverwaltung abzurufen, werden künftig auch Wirtschaftsprüfer eine Vollmachtsdatenbank nutzen, die die DATEV eG im Auftrag der Wirtschaftsprüferkammer bereitstellt. Den entsprechenden Vertrag haben der Präsident der Wirtschaftsprüferkammer, Gerhard Ziegler, und der Vorstandsvorsitzende der DATEV, Prof. Dieter Kempf unterschrieben. In Kürze startet die Pilotphase, von Januar 2015 an soll das Instrument dann allen Wirtschaftsprüfern zur Verfügung stehen.

Die neue Vollmachtsdatenbank baut DATEV analog zu der bereits für die Steuerberaterkammern betriebenen Datenbank auf. Letztere wird derzeit bereits von weit über 6.000 Steuerberatern genutzt, um die Bevollmächtigungen ihrer Mandanten für den elektronischen Abruf der Daten an das Finanzamt zu übermitteln. Die bei der Finanzverwaltung gespeicherten Daten dieser Mandanten kann der Berater dann im Rahmen der Erstellung der Einkommensteuererklärung auf sichere Weise und vor unbefugtem Zugriff geschützt abrufen, einsehen und gegebenenfalls korrigieren.

Von dieser komfortablen Lösung werden zum Jahreswechsel auch die Wirtschaftsprüfer profitieren. Dazu werden derzeit die nötigen Strukturen geschaffen, um die erforderlichen Daten aus dem Berufsregister der Wirtschaftsprüferkammer in die Vollmachtsdatenbank übernehmen zu können. Auf Basis dieser Informationen weist die Datenbank später den Nutzer beim Abruf der vorausgefüllten Steuererklärungsdaten als Berufsträger aus und übermittelt die bestehenden Vollmachten und Berechtigungen für die jeweiligen Mandanten.

Die Vorausgefüllte Steuererklärung ist seit Anfang 2014 verfügbar. Abrufbar sind derzeit Lohnsteuerdaten, Bescheinigungen über den Bezug von Rentenleistungen, Beitragssummen für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beiträge zu steuerlich geförderten Vorsorge-Versicherungen. Ab dem Veranlagungszeitraum 2014 werden die Lohnersatzleistungen hinzukommen. Diese Informationen können in die Programme übernommen werden, die zur Erstellung der Steuererklärung genutzt werden – sei es das von der Finanzverwaltung angebotene ElsterFormular, die diversen Steuerprogramme für die Privatnutzung oder die von Steuerberatern verwendeten professionellen Lösungen.

Diese und weitere Pressemitteilungen finden Sie unter:
http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=158717

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=== DATEV eG – Software und IT Dienstleistungen für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte… (Bild) ===

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Moderne Kieferorthopädie in der Fachpraxis von Dr. Frank Schnegelsberg

Moderne Kieferorthopädie in der Fachpraxis von Dr. Frank Schnegelsberg (Köln) In früheren Zeiten bedeutete eine kieferorthopädische Behandlung meist: Eine festsitzende Zahnspange mit großen Metallbrackets auf allen Zähnen. Diese große Hürde machte es nicht nur für Kinder und Jugendliche schwer, ihren Traum von schönen Zähnen zu erreichen. Für Erwachsene war es nahezu unmöglich, eine solche Behandlung mit ihrem privaten und beruflichen Leben zu vereinbaren. So blieb dieser Wunsch für viele unerfüllt. Seit 1993 arbeiten Dr. Frank und Dr. Tina Schnegelsberg in Ihrer kieferorthopädischen Fachpraxis “blue-ortho” daran, mit Hilfe modernster Behandlungsmethoden Jugendlichen und Erwachsenen zu schönen geraden Zähne zu verhelfen auch ohne störende sichtbare Spangen.

Die Fachpraxis von Dr. Frank Schnegelsberg orientiert sich eng an der US-amerikanischen Kieferorthopädie, die schwerpunktmäßig auf Komfort, Schnelligkeit und Präzision zielt. In Kombination mit der Funktionsorientiertheit der europäischen Kieferorthopädie hat sich Dr. Frank Schnegelsberg zu einem der führenden Kieferorthopäden entwickelt und ist einer der Experten für das nahezu unsichtbare Invisalign-Schienensystem. Eine stets schonende und effektive Korrektur von Zahnfehlstellungen hat sich Dr. Frank Schnegelsberg zum Ziel gesetzt. “Viele Menschen stören sich aus optischen und beruflichen Gründen sehr daran, eine sichtbare Spange zu tragen. Daher haben wir uns auf möglichst unsichtbare Methoden spezialisiert”, erklärt Dr. Frank Schnegelsberg. Ein Mittel hierfür sind durchsichtige, feste Zahnspangen. Bei größeren und komplexen Zahnfehlstellungen sind auch heute noch feste Zahnspangen notwendig. Damit die Patienten keine ästhetischen Einschränkungen hinnehmen müssen, werden auf Wunsch transparente Spezialbrackets verwendet. Diese sind nur auf den zweiten Blick sichtbar und lenken keine Aufmerksamkeit auf die behandelten Zähne. Auch bei Jugendlichen kann heutzutage oft auf eine festsitzende Zahnspange komplett verzichtet werden und stattdessen transparente herausnehmbare Schienen eingesetzt werden (Invisalign Teen). Für Kinder im Wechselgebissalter (solange noch Milchzähne vorhanden sind) kann eine Behandlung mit losen Zahnspangen sinnvoll sein, um Kieferfehlstellungen wie zum Beispiel einen Überbiss zu korrigieren.

Nach Abschluss der Behandlung, erfolgt die Retention. Retention ist lateinisch und bedeutet “zurückhalten”. “Für die Retention benutzen wir fast ausschließlich transparente, kaum sichtbare und herausnehmbare Stabilisierungsspangen”, erklärt Dr. Frank Schnegelsberg. So werden die Zähne in ihrer neuen Position gehalten und der Patient kann ohne weitere Maßnahmen die Zähne wieder voll belasten.

Weitere Informationen über die Behandlungsmethoden von Dr. Frank Schnegelsberg und der Fachpraxis blue ortho erfahren Sie auf der Webseite der Praxis oder direkt per Mail unter info@blue-ortho.de.

Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Schnegelsberg | blue ortho
Frank Schnegelsberg
Aachener Straße 153

50858 Köln-Weiden
Deutschland

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Fachpraxis für Kieferorthopädie Dr. Schnegelsberg | blue ortho
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Behagliches Wohnen mit gefüllten Mauerziegeln

Luxuriöse Stadtvillen im Einzugsgebiet Stuttgarts

BildExklusiv, stadtnah und historisch reizvoll: So leben seit Juli 2014 die Bewohner zweier Stadtvillen in Kornwestheim (Baden-Württemberg). In direkter Nachbarschaft der hochwertigen Wohngebäude befindet sich der ehemalige Firmensitz des Schuhherstellers Salamander. Zum hohen Wohnkomfort trägt – neben einer umweltgerechten Ausstattung und ausgesuchten Materialien – auch eine nachhaltige, massive Bauweise mit gleichermaßen wärme- und schalldämmenden Ziegeln bei. Die eingesetzten Mauerziegel “Unipor WS09 Coriso” und “Unipor WS10 Coriso” mit mineralischer Coriso-Dämmstoff-Füllung verknüpfen durch moderne Ziegeltechnologie bauphysikalische Spitzenwerte mit den klassischen Vorteilen von porosierten Ziegelprodukten. Dazu zählen unter anderem ein hoher Brandschutz sowie die Fähigkeit, übermäßige Raumfeuchte und Sonnenwärme zwischenspeichern zu können.

Die seit Sommer 2014 bezugsfertigen Stadtvillen in Kornwestheim mit ihren als Eigentumswohnungen konzipierten Wohneinheiten bilden nur den Auftakt des Wohnungsbauprojektes. In den kommenden Jahren sind noch sechs weitere Stadtvillen geplant, die hinsichtlich Größe und Architektur den bereits realisierten Gebäuden gleichen sollen. Die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen befinden sich auf einem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück in direkter Nachbarschaft des Salamander-Areals.

Interessante Vorgeschichte

Der Bau der Stadtvillen ist fester Bestandteil eines ehrgeizigen Plans: Der Bauherr, die Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH, beabsichtigt das gesamte Areal der früheren Salamander AG mit seinen circa 90.000 Quadratmetern zu revitalisieren. Kornwestheim und Salamander haben eine starke Verbindung, denn die Geschichte des einst größten Schuhherstellers in Europa hat die Entwicklung der Stadt maßgeblich geprägt. Zur Blütezeit des Unternehmens Mitte der 1960er-Jahre waren allein in der dortigen Hauptniederlassung mehr als 11.000 Mitarbeiter beschäftigt. Ab den 80er-Jahren ging es aufgrund der asiatischen Billigkonkurrenz stetig bergab und 2004 musste die Salamander AG schließlich Insolvenz anmelden.

Ende 2009 erwarb die Immovation Unternehmensgruppe über die eigens dafür gegründete Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH das Gelände. Diese Tochtergesellschaft führte seitdem entsprechende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen der denkmalgeschützten Industrie-gebäudesubstanz sowie Neubauprojekte durch. Auf diese Weise wurde das Areal schrittweise einer neuen Nutzung aus Wohnen, Einkaufen, Dienstleistungen und Gewerbe zugeführt.

Kompakte kubische Gebäudeform

Die Planung, Projekt- und Bauleitung der Stadtvillen steuerte als Generalübernehmer mit der Global Conzept GmbH ebenfalls eine Tochtergesellschaft des Investors. Alles unter einem Dach zu konzentrieren, erleichterte zwangsläufig die detailgenaue Umsetzung der Vorstellungen des Bauherren im Gebäudeentwurf und bei seiner baulichen Realisierung.

Der Anspruch an Exklusivität wurde dabei auch durch eine optisch attraktive und ökonomisch sowie ökologisch durchdachte Architektur verwirklicht. Der Architekt der Global Conzept GmbH, Diplom-Ingenieur Uwe Reder, formulierte die zentralen Elemente des Entwurfes folgendermaßen: “Ausgehend von einem quadratischen Grundriss unterstreicht der funktionale viergeschossige Baukörper mit Flachdach durch nur wenige Vor- und Rücksprünge seine kubisch-kompakte Bauform. Dieses Erscheinungsbild wird durch die akzentuierte Farbgestaltung noch gesteigert. Große Fensteröffnungen treten mit der Außenwand in eine Wechselbeziehung und schaffen im Gebäude lichtdurchflutete Räume.”

Gewählter Coriso-Ziegel: ein “Allrounder”

Wie bei hochwertigem Wohnungsbau üblich, kam auch bei den Stadtvillen für den Bauherren nur eine massive, nachhaltige Bauweise in Frage. Die Vorgaben an den einzusetzenden Außenwand-Baustoff waren hinsichtlich der geforderten Eigen-schaften sehr vielfältig. Er sollte in monolithischer Bauweise, also ohne Verwendung eines Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS), mit möglichst schlanker Wanddicke eine ausreichende Tragfähigkeit sicherstellen. Zudem musste er einen hohen Wärme- und Schallschutz aufweisen und diese Aspekte mit dem gestiegenen Anspruch an Nachhaltigkeit verbinden. Letztere war durch eine entsprechend günstige Ökobilanz nachzuweisen.

Der ausgewählte “Unipor WS09 Coriso-Mauerziegel” des Ziegelwerks Schmid (Bönnigheim) konnte den vielen Vorgaben in überzeugender Weise gerecht werden. Speziell für den Geschosswohnungsbau entwickelt, erlaubt dieser Mauerziegel durch die Kombination unterschiedlicher bauphysikalischer Eigenschaften eine maßgeschneiderte Außenwandlösung. Das Geheimnis sind, neben der rein mineralischen Coriso-Dämmstoff-Füllung, die diagonal verlaufenden und damit aussteifenden Stege an der Außen- und Innenseite des Ziegels. So sorgt der Wandbaustoff (Steinfestigkeitsklasse 10) unter anderem dank einer zulässigen Druckspannung von 1,4 MN/m² auch bei vier Geschossen für eine ausreichende Tragfähigkeit.

Wärme- und Schallschutz optimal verknüpft

Angesichts des gewünschten Energieeffizienzstandards KfW 70 war durch den Mauerziegel ein hoher baulicher Wärmeschutz zu erreichen. Dank einer Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/(mK) konnte der “Unipor WS09 Coriso-Ziegel” – beidseitig verputzt – schon mit einer Mauerwerksdicke von 36,5 Zentimetern einen geringen Wärmedurchgangswert der Außenwand von nur 0,23 W/(m²K) gewährleisten.

Seine besondere Güte beweist der wärmedämmende Ziegel insbesondere durch die ebenfalls sichergestellte hohe Schalldämmung. Garantiert ruhiges Wohnen ist immer ein Merkmal von hochwertigem Wohnungsbau und für potenzielle Wohnungskäufer oft ein zentrales Kaufkriterium. Mit einem Schalldämmmaß von RW,Bau,ref = 51,9 Dezibel wurde nicht nur ein verlässlicher Schutz vor Außenlärm erreicht: Vielmehr konnte die Schalllängsleitung über die flankierende Außenwand reduziert und damit der Schallschutz zwischen den Wohnungen verbessert werden.

Auf die schalldämmenden Vorzüge von WS-Coriso-Ziegeln setzten die Planer auch bei den Treppenhäusern. In diesem sensiblen Bereich kam bei den Treppenaußenwänden zu den Wohnungen der “Unipor WS10 Coriso-Ziegel” zum Einsatz. Bei einer Mauerwerksdicke von 30 Zentimetern plus Putz wurde hier ein vor Treppenlärm schützendes Schalldämmmaß von RW,Bau,ref = 52,2 Dezibel erreicht. Insgesamt werden bei dem Objekt mehr als 7.000 Quadratmeter Coriso-Mauerziegel verbaut.

Schneller Baufortschritt dank Mauertec-System

Die Vermauerung des “Unipor WS09 Coriso-Ziegels” erfolgte entsprechend den Bestimmungen der DIN 1053 und seiner bauaufsichtlichen Zulassung Z-17.1-1066 in Dünnbettmörtel mit deckelnder Lagerfuge. Das mit der Rohbauausführung beauftragte Bauunternehmen Karl Wildermuth GmbH nutzte dabei das zeitsparende Mauertec-System. Dieses besteht aus dem Mörtelschlitten Unimaxx, dem Rührgerät Collomix und dem in seinen bauphysikalischen Eigenschaften optimal auf den Ziegel abgestimmten Dünnbettmörtel. Letzterer wurde vom Ziegelhersteller, dem Unipor-Mitgliedsunternehmen Ziegelwerk Schmid GmbH & Co., ebenfalls auf die Baustelle geliefert. Die anfängliche Skepsis der Maurer gegenüber dem Mörtelschlitten konnte durch eine vom Ziegelproduzenten demonstrierte Vorführung seiner speziellen verarbeitungsfreundlichen Pluspunkte beseitigt werden. Inklusive eines beidseitigen Putzes entstand mit dem Coriso-Ziegel eine luftdichte Gebäudehülle. Diese wird abschließend durch Blower-Door-Messungen überprüft und per Zertifikat bestätigt.

Umweltgerechte Ausstattung und hohe Wohnbehaglichkeit

Alle insgesamt 64 Wohneinheiten mit Wohnungsgrößen von 48 bis 138 Quadratmetern werden nach Abschluss der Bauarbeiten über eine hochwertige Ausstattung, wie zum Beispiel eine zur Energieeinsparung beitragende Haustechnik, verfügen. So ist jede Wohnung ähnlich wie ein Passivhaus mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung ausgerüstet. Zur Einsparung von Heizenergie trägt in Verbindung mit der Wärmedämmung der Ziegelaußenwand auch eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung der Fenster mit einem Wärmedurchgangswert von 0,80 W/(m²K) bei.

Die Bewohner, die im Sommer in die ersten beiden Stadtvillen eingezogen sind, können sich an den klassischen Vorteilen der Ziegelbauweise erfreuen: Porosierte Unipor-Mauerziegel – ob mit oder ohne Füllung – funktionieren wie eine eingebaute Klimaanlage. Das heißt, sie regulieren die Raumfeuchte durch Zwischenspeicherung von Feuchtigkeit und verhindern durch die temporäre Aufnahme von Sonnenwärme eine Überhitzung der Innenräume. Diese Wärme wird erst während der kühleren Abend- und Nachtstunden an das Gebäudeinnere abgegeben und ist damit ein weiterer Beitrag zur ganzjährigen Wohnbehaglichkeit in den Stadtvillen.

Autor: Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye

Bautafel

Objektadresse (1. Bauabschnitt): Salamanderstraße 13 und 15, Kornwestheim
Bauherr: Immobilien-Projektgesellschaft Salamander-Areal Kornwestheim mbH, Kassel
Planung, Projekt- und Bauleitung: Global Conzept GmbH, Kassel (Architekt: Diplom-Ingenieur Uwe Reder)
Bauausführung: Karl Wildermuth GmbH & Co.KG, Bietigheim-Bissingen
Außenwand: “Unipor WS09 Coriso-Ziegel”
Treppenhauswände: “Unipor WS10 Coriso-Ziegel”
Lieferwerk: Ziegelwerk Schmid GmbH & Co., Bönnigheim, Mitglied der Unipor-Ziegel-Gruppe
Energiesparstandard: Energieeffizienzhaus KfW 70
Bauzeit (1. Bauabschnitt): Frühjahr 2013 bis Sommer 2014
Fertigstellung aller Stadtvillen: 2015

Die vollständige Pressemitteilung sowie printfähige Bilder stehen zum Download bereit unter: dako pr

Über:

UNIPOR Ziegel Gruppe
Herr Dr. Thomas Fehlhaber
Landsberger Str. 392
81241 München
Deutschland

fon ..: 089-7498670
web ..: http://www.unipor.de
email : marketing@unipor.de

Die Unipor-Ziegel-Gruppe ist ein Verbund von 9 mittelständischen Mauerziegel-Herstellern, der über einen bundesweiten Marktanteil von rund 25 Prozent verfügt. Produkte der Marke “UNIPOR” gibt es für den gesamten Hochbau – von hoch wärmedämmenden Außenwand-Ziegeln bis zu Schwer-Ziegeln aus gebranntem Ton. Sie werden überwiegend für das klassische Eigenheim sowie im mehrgeschossigen Mietwohnungsbau eingesetzt. Das Produktprogramm, ergänzt durch eine umfassende Bauberatung, wird als “UNIPOR Ziegel System” angeboten.

Pressekontakt:

dako pr corporate communications
Frau Corinna Wellnitz
Manforter Straße 133
51373 Leverkusen

fon ..: 02 14-20 69 10
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email : c.wellnitz@dako-pr.de

Spitzenquoten am gestrigen Dienstag im Ersten "Mord mit Aussicht", "Brennpunkt" und "In aller Freundschaft" sind die meistgesehenen Sendungen

Spitzenquoten am gestrigen Dienstag im Ersten
"Mord mit Aussicht", "Brennpunkt" und "In aller Freundschaft" sind die meistgesehenen Sendungen

München (ots) – Ein starkes Hauptabendprogramm brachte dem Ersten den Tagessieg am gestrigen Dienstag: Ganz vorn in der Zuschauergunst lag “Mord mit Aussicht”. Das “Lovehotel Traube”, so der Titel der 36. Folge, bescherte der beliebten Serie das bisher beste Ergebnis: 7,22 Millionen Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 22,7 Prozent, waren dabei, als Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) in einem Landhotel ermittelte, in dem Städterinnen nach amourösen Abenteuern mit der männlichen Eifelbevölkerung suchen.

“Mord mit Aussicht” begann wegen eines aus aktuellem Anlass ins Programm genommenen “Brennpunkts” erst um 20.30 Uhr. In dem von Markus Preiß moderierten 15-minütigen “Brennpunkt: Pulverfass Ferguson – Aufruhr in den USA” (WDR) informierten sich 6,18 Millionen Zuschauer (MA 20,0 Prozent) über die Ausschreitungen in der US-Kleinstadt nach der Entscheidung einer Geschworenen-Jury, einen weißen Polzisten wegen seiner Todesschüsse auf den schwarzen Teenager Michael Brown nicht anzuklagen.

Erfolgreich war auch die Serie “In aller Freundschaft”, die mit 6,06 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 19,9 Prozent den dritten Platz der meistgesehenen Sendungen am gestrigen Dienstag belegte.

Alle drei Sendungen konnten auch beim jüngeren Publikum punkten: “Mord mit Aussicht” kam bei den 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 13,1 Prozent (1,57 Mio. Zuschauer), der “Brennpunkt” auf 12,2 Prozent (1,37 Mio.) und “In aller Freundschaft” auf 10,3 Prozent (1,19 Mio.).

Pressekontakt:

Dr. Lars Jacob
Presse und Information Das Erste
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TRASH von Stephen Daldry ist "besonders wertvoll"/FBW-Auszeichnung auch für THE GREEN PRINCE, FOR NO EYES ONLY und Woody Allens MAGIC IN THE MOONLIGHT

TRASH von Stephen Daldry ist "besonders wertvoll"/FBW-Auszeichnung auch für THE GREEN PRINCE, FOR NO EYES ONLY und Woody Allens MAGIC IN THE MOONLIGHT

Wiesbaden (ots) – Ein packendes Drama, ein brisanter Dokumentarfilm, Woody Allens neues Meisterwerk und spannendes deutsches Nachwuchskino: Dies sind die aktuellen Filmtipps der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) für die kommenden zwei Wochen.

Die Bewohner in den Favelas auf einer riesigen Müllkippe in Rio de Janeiro leben vom und im Müll. Als der Junge Raphael dort eines Tages eine Brieftasche mit geheimnisvollen Inhalt findet, entschließt er sich, zusammen mit seinen Freunden Gardo und Rato, dem Geheimnis auf den Grund zu gehen. Doch die Spurensuche ist nicht ungefährlich. Stephen Daldrys neuer Film TRASH (Start: 27. November) erzählt eindrücklich und authentisch die Geschichte dreier Jungs aus Brasilien, die sich gegen die Korrumpiertheit von Politik und Polizei stellen. Die FBW-Jury schreibt in ihrem Gutachten: “Der Film zeigt eine großartige Performance und Komposition aller Beteiligten, ob Darsteller, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Ausstattung, Musik. Alles kommt zusammen in einer Inszenierung, die begeistert.” Hierfür vergab sie das höchste Prädikat “besonders wertvoll”.

Es klingt nach einem spannenden Thriller, doch die Geschichte, die im Dokumentarfilm THE GREEN PRINCE (Start: 27. November) erzählt wird, ist wahr. Der Palästinenser Mosab Hassan Yousef wächst als Sohn eines Hamas-Mitbegründers auf. Mit 17 wurde er vom israelischen Geheimdienst festgenommen. Seitdem arbeitete er als israelischer Spitzel und lebt heute verdeckt in den USA unter stetigen Todesdrohungen der Hamas. Regisseur Nadav Shirman zeichnet die Geschichte von Mosab und dem für ihn zuständigen israelischen Geheimdienstler nach und bedient sich gekonnt diverser filmischer Stilmittel, wie treibender Spannungsmusik, schneller Montage, Verwendung von nachgestelltem sowie dokumentarischem Material. Das Ergebnis ist eine spannende und hochbrisante Dokumentation über zwei Menschen, die auch zu Spielbällen innerhalb eines politischen Konflikts wurden. Die Expertenrunde zeigte sich beeindruckt und lobt in ihrem Gutachten: “Soviel Erkenntnis fesselnd und präzise zu inszenieren ist das Prädikat ‘besonders wertvoll’ Wert.”

In dieser Woche startet ein Film in den Kinos, der einmal wieder beweist, dass auch Filme mit kleinem Budget große Begeisterung wecken können: FOR NO EYES ONLY (Start: 27. November) von Regisseur Tali Barde ist ein Thriller mit perfektem Gespür für das genau richtige Timing. Ein Schüler, der gelangweilt zu Hause rumhängt, hackt sich in diverse Webcams ein. Alles nur Spaß – bis er glaubt, einen Mord gesehen zu haben. Die FBW-Jury lobte die “enorme Authentizität und Originalität, die Genrebeherrschung und die Aktualität der Geschichte” und vergab hierfür das Prädikat “besonders wertvoll”.

Woody Allen-Fans können sich auf die kommende Woche freuen, denn endlich startet MAGIC IN THE MOONLIGHT (Start: 4. Dezember) in den deutschen Kinos. Ein Illusionist, der eine Trickbetrügerin entlarven möchte und dabei ihrem Charme verfällt, ein sonnenumranktes Palais in Frankreich, und dazu jede Menge spritziger Dialogwitz: Aus diesen Zutaten mischt Woody Allen, zusammen mit einem herausragenden Cast (allen voran Colin Firth und Emma Stone) einen köstlich erfrischenden filmischen Cocktail, der auch die fünf Juroren der FBW bezauberte. Sie verliehen der romantischen Komödie das höchste Prädikat “besonders wertvoll”. Aus der Begründung: “Eine überaus unterhaltsame Reflexion über die Lüge und die Täuschung, das Reale und das Imaginäre und schließlich auch über die Magie des Kinos”.

Weitere Kinostarts mit Prädikat am 4. Dezember: der Familienspaß PADDINGTON, die romantische Weihnachtskomödie ALLES IST LIEBE, der Thriller THE DROP – BARGELD und der bezaubernde niederländische Kinderfilm FINN UND DIE MAGIE DER MUSIK. Mehr Informationen sowie ausführliche Gutachten der Filme gibt es auf der Homepage unter www.fbw-filmbewertung.com.

Prädikatsfilme vom 27. November bis 4. Dezember 2014

Trash

Spielfilm, Drama. Großbritannien 2014.

Alles beginnt mit einer Geldbörse. Der 14-jährige Raphael findet sie auf einem Müllberg vor den Toren Rio de Janeiros. In der Börse befindet sich Geld, ein Lotterieschein, Bilder von einem kleinen Mädchen und ein komischer Schlüssel. Raphael zeigt seinem Freund Gardo seinen Fund. Die beiden Jungs beschließen, sich zusammen mit dem befreundeten “Ratte” auf Spurensuche zu begeben, raus aus ihrer Favela, mitten rein in den Großstadttrubel von Rio. Lange sind sie dabei nicht allein. Von der Polizei gesucht, müssen sich die Jungs so einiges einfallen lassen, um ihren Verfolgern immer einen Schritt voraus zu sein. Stephen Daldrys neuer Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andy Mulligan. Konsequent und eindrücklich gelingt es dem Film, die Perspektive der Kinder einzunehmen. Die Kamera befindet sich stets auf Augenhöhe und folgt ihnen scheinbar mühelos bei den rasanten Verfolgungsjagden in und auf den Häuserschluchten Rio de Janeiros. Dass bei all der Schnelligkeit und der anhaltenden Spannung auch das Gefühlvolle an die Oberfläche tritt, ist Daldrys sicherer Regieführung und dem komplex gestalteten Drehbuch von Richard Curtis zu verdanken. Immer wieder macht die Geschichte bewusst, dass die jugendlichen Helden eben keine Actionhelden sind, sondern (noch) Kinder, denen der harte Alltag in den Armenvierteln dennoch nicht ihre Unschuld und ihren Glauben an das Gute nehmen konnte. Dass die Polizei und der Staat korrupt agieren, ist eine traurige Wahrheit, die der Zuschauer bereits aus anderen Medien her kennt. Doch dass drei Jungs es sich zum Ziel gesetzt haben, dagegen zu kämpfen, mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen, das ist eine Botschaft, die so schön, eindrucksvoll und fast schon märchenhaft nur das Kino vermitteln kann. Starke Bilder, ein stimmungsvoller Soundtrack und faszinierend natürlich agierende junge Hauptdarsteller, die von hochkarätigen Nebendarstellern wie Martin Sheen und Rooney Mara unterstützt werden, zeichnen den Film aus. In seiner überzeugenden Mischung ist TRASH als Drama und Abenteuerfilm in jeder Minute ergreifend und bis zur letzten Minute spannend.

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/trash

The Green Prince

Dokumentarfilm. Deutschland, Israel 2013. Startdatum: 27.11.2014 Prädikat besonders wertvoll

Mosab Hassan Yousef ist der Sohn einer der mächtigsten Anführer der palästinensischen Hamas-Bewegung. Er war der engste Vertraute seines Vaters und hatte Einblick in alle Vorgänge und Vorhaben. Doch beim israelischen Geheimdienst Shin Bet wurde Mosab Hassan Yousef bekannt als “The Green Prince”. Unter diesem Decknamen wurde er mit 17 Jahren als Informant rekrutiert, um die Unternehmungen der Hamas auszuspionieren. Auf die Gefahr hin, täglich sein eigenes Leben zu riskieren. Was zunächst klingt wie ein spannend erzählter Thriller, ist eine wahre Geschichte. Heute lebt Mosab Hassan Yousef in den USA, immer auf der Flucht, weil Morddrohungen der Hamas ihn verfolgen. Denn für sie ist er ein Verräter. In seinem Buch “Son of Hamas” beschreibt er die Vorgänge genau, die ihn zu der Entscheidung führten, ein israelischer Spion zu werden. Nadav Shirman nutzt diese Grundlage und zeichnet die Geschichte nach. Die Stilmittel, derer er sich bedient, sind aus Spielfilmen bekannt: treibende Spannungsmusik, schnelle Montage, Verwendung von nachgestelltem sowie dokumentarischen Material. Doch im Zentrum der Geschichte stehen Mosab Hassan Yousef selbst sowie der Mann vom israelischen Geheimdienst, der ihn rekrutierte: Gonen Ben Yitzhak. Die beiden schildern chronologisch die Ereignisse, ganz sachlich und klar, mit einer Ruhe, die ob des unglaublichen Themas beim Zuschauen fast den Atem raubt und gerade deswegen für unglaubliche Spannung sorgt. Stets spürt man die Dramatik der Geschehnisse, spürt, wie tief die Erfahrungen des Spions und seines Vertrauten gehen. Und man kann nachvollziehen, wie aus einer zunächst professionellen Beziehung eine Freundschaft wurde. Eine Freundschaft, die stärker ist als die tiefen Gräben des Hasses, die zwischen Israel und Palästina herrschen. Mosab Hassan Yousef hat keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Den Kontakt zu Gonen Ben Yitzhak jedoch hält er aufrecht. Er hat ihm in die USA geholfen. Sein Leben für ihn riskiert. Mit THE GREEN PRINCE ist Nadav Shirman ein spannender und brisanter Dokumentarfilm gelungen, der mit seiner unglaubliche Geschichte auch Licht in einen hochgradig aktuellen politischen Konflikt bringt.

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/the_green_prince

For no eyes only

Jugendfilm. Deutschland 2013.

Der neue Mitschüler Aaron macht sich in der Hockeymannschaft richtig gut. Das stinkt Sam mächtig, denn nicht zuletzt wurde er genau von jenem gerade durch ein böses Foul außer Gefecht gesetzt. Mit seinem eingegipsten Bein ohnehin nicht gerade mobil, vergräbt er sich in seiner Bude und spielt bis zum Umfallen Videospiele. Als einer seiner Kumpels sich einen Scherz erlaubt und sich in Sams Webcam hackt, entschließt er sich, diese Idee für sich zu nutzen. Er beginnt ein unmoralisches, voyeuristisches Hobby, in dem er seine Mitschüler über deren Webcams ausspioniert und heimlich beobachtet. Dabei macht er durch Zufall bei seinem Konkurrenten Aaron eine verdächtige Entdeckung und verstrickt sich, zusammen mit seinem Schwarm Livia, immer tiefer in ein gefährliches Abenteuer. Tali Barde hat als Autor und Regisseur seinen ersten Langfilm als No-Budget Produktion selbst produziert. Bei der Wahl dieses hochbrisanten Themas ist es ihm gelungen, über 97 Minuten die Spannung aufrecht zu halten. Spürbar nah bewegt er sich an der Welt der Jugendlichen, fängt den Schulalltag authentisch ein und trifft mit Witz, adäquatem Musikeinsatz und guten Einfällen genau den richtigen Ton. Geschickt sensibilisiert er die “Generation Facebook” für diese brisante, allgegenwärtige Thematik und zeigt auf, wie gläsern man sich durch die neue Kommunikationskultur macht. Dabei bezieht der Film keine wertende Stellung und konzentriert sich ganz auf die Welt der Jugendlichen. Mit FOR NO EYES ONLY erweist sich Tali Barde als echtes Naturtalent, auf dessen Werdegang man schon heute gespannt sein darf.

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/for_no_eyes_only

Magic in the Moonlight

Spielfilm, Komödie. USA 2014.

Stanley Crawford macht so schnell keiner etwas vor. Verkleidet als chinesischer Hexenmeister Wei Ling Soo verzaubert er die Massen. Er kennt alle Tricks und weiß genau, wann er einen Betrüger vor sich hat. Als sein guter Freund Howard ihn bittet, in seinem Auftrag an die französische Riviera zu reisen, um eine Hellseherin als Scharlatanin zu entlarven, zögert Stanley nicht. Wer wäre besser als er dafür geeignet? Dumm nur, dass sich Stanley sehr schwer damit tut, die “Gabe” der jungen charmanten Amerikanerin Sophie Baker als Lüge bloßzustellen. Und dumm auch, dass es Stanley selbst immer schwerer fällt, ihrem Charme zu widerstehen. Es ist die Welt der goldenen 20er Jahre, die Welt der oberen Zehntausend und die Welt von romantischen Mondnächten, in die Woody Allen das Publikum mit seinem neuesten Film entführt. Eine Welt, in der nicht wichtig ist, wer man ist, sondern wie man erscheint. Allen versetzt sein geschickt miteinander vernetztes Ensemble in eine Party-Gesellschaft, die zwar oberflächlich wirkt, die aber doch fähig ist, einander mit spitzer Zunge zu verletzen, Intrigen zu spinnen und, natürlich, sich zu verlieben. Die Dialoge sind spritzig, pointiert, drehen sich köstlich um Nichtigkeiten, sind dabei doppelbödig und voller Andeutungen. Colin Firth ist als Stanley ideal besetzt. Ein perfekter Gentleman, gebildet, klug, der mit jeder Geste, mit jedem Blick beweisen will, dass er sich das Heft nicht aus der Hand nehmen lässt. Emma Stone als charmant naive Sophie, deren Augenaufschlag selbst den so rationalen Stanley von seinem geistig überheblichen Thron hebt, ist dabei das perfekte Pendant. Diese Mischung aus Verstand und Gefühl verleiht der Geschichte ihren ganz besonderen Reiz. Wie immer bei Woody Allen erwarten die Zuschauer perfekt komponierte Bilder und eine stimmungsvolle Jazzmusik, die den Stil der damaligen Zeit aufs Beste einfängt und verkörpert. Auch das Set-Design und die Kostüme sind bis ins kleinste Detail stimmig und liebevoll ausgearbeitet, sodass der Eindruck entsteht, direkt in die damalige Zeit zu reisen. Das harmonische Zusammenspiel all dieser Komponenten macht Woody Allens MAGIC IN THE MOONLIGHT zu einem leichten und spritzigen Filmvergnügen, das bis zur letzten Minute zauberhaft unterhält.

http://www.fbw-filmbewertung.com/film/magic_in_the_moonlight

Pressekontakt:

Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW)
Schloss Biebrich Rheingaustraße 140
65203 Wiesbaden

Tel: 0611/ 96 60 04 -18
Fax: 0611/ 96 60 04 -11
info@fbw-filmbewertung.com
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