Mit dem Computer ins Internet

In der heutigen Zeit haben Benutzer die Möglichkeit zwischen zahlreichen Internet Dienstleistern zu wählen. Ebenso zahlreich sind auch die Möglichkeiten der Verbindung mit dem Internet! Wir wollen uns die verschiedenen Möglichkeiten “Online” zu kommen nun einmal genauer anschauen.
Wireless Local Area Network (WLAN, Wireless LAN)

WLAN ist die Möglichkeit, kabellos ins Internet zu gehen bzw. ein kabelloses Netzwerk aufzubauen. Die Datenübertragung zwischen Computer und Modem findet dabei durch Funkübertragung und nicht mehr über ein Kabel statt. Damit ein Benutzer Wireless LAN zum kabellosen Surfen im Internet benutzen kann, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt sein. So muss der Benutzer zum Beispiel über ein WLAN fähiges Modem verfügen, welches in der Lage ist, die für die Verbindung benötigten Funksignale auszusenden. Darüber hinaus muss der Computer oder das Endgerät des Nutzers, welches mit dem Internet verbunden werden soll, über eine WLAN Karte verfügen, die in der Lage ist, die von dem Modem ausgesendeten Funksignale zu empfangen.

In der heutigen Zeit bietet fast jeder Internet Dienstleister Wireless LAN an und die meisten Modems, die von den Anbietern an ihre Kunden verschickt werden, unterstützen das WLAN problemlos. Bei den Endgeräten sieht die Sache jedoch noch etwas anders aus. Während inzwischen fast alle neuen Laptops seit einiger Zeit mit einem integrierten WLAN chip kommen, der es ihnen erlaubt sich überall von unterwegs kabellos zu verbinden, ist dies bei den Computern noch immer die Ausnahme. Ebenfalls verfügen andere Endgeräte, wie Drucker oder Scanner und Fax Geräte über die Möglichkeit, sich kabellos über WLAN zu verbinden. Auch bei diesen Geräten ist die WLAN Kompatibilität jedoch noch nicht “serienmäßig” vorhanden. Wünscht ein Benutzer diese, muss er sich gezielt im Internet bzw. bei Händlern nach diesen Geräten erkunden.

Da, anders als bei dem herkömmlichen LAN, wo die Internet Verbindung mit einem Kabel hergestellt wird, bei WLAN die Verbidnung per Funk erfolgt, kann sich grundsätzlich jeder, der über ein WLAN fähiges Endgerät, z.B. einen Computer verfügt, an einem WLAN Netwerk anmelden und dieses nutzen. Um das WLAN Netzwerk vor unberechtigtem Zugriff zu schützen, wurden daher verschiedene Sicherheitsprotokolle implementiert. Die gängigsten, die heute genutzt werden, sind WPA und WEP. Bei beiden wird eine lange Zahlen-/Buchstabenfolge zur Verschlüsselung verwendet. Diese Zahlen-/Buchstabenfolge muss von einem Benutzer eingegeben werden, damit er sich mit dem Netzwerk verbinden kann. Ist der Code nicht korrekt eingegeben worden, ist eine Verbindung nicht möglich. Während bei WEP der Verschlüsselungscode von dem Benutzer selbst festgelegt werden kann, wird bei WPA Verschlüsselung der Code durch das Modem vorgegeben.

Darüber hinaus haben die Benutzer von WLAN die Möglichkeit, Ihrem Netzwerk einen Namen zu geben, die so genannte SSID. An der SSID hat der Nutzer dann die Möglichkeit, sein Netzwerk von den anderen Netzwerken zu unterscheiden und als das seine zu identifizieren. Um die Sicherheit des eigenen Netzwerks zu erhöhen, kann man die Anzeige der SSID verbergen. Sucht man nun nach einem WLAN Netzwerk, wird das “versteckte” Netzwerk als “Unbenanntes Netzwerk” angezeigt. Bevor man sich nun mit dem Netzwerk verbinden kann, muss sowohl der korrekte Netzwerkname (SSID) als auch der richtige Verschlüsselungscode eingegeben werden, damit eine Verbindung möglich ist.

Generell gilt, dass WPA in seiner neusten Version die sicherste Art der Verschlüsselung für ein WLAN Netzwerk darstellt. WEP hingegen ist für professionelle Hacker sehr einfach zu “cracken”. Leider unterstützen jedoch viele Endgeräte das neue WPA noch nicht und auch einige Internet Anbieter hinken hier noch etwas hinterher. Vor allem ältere Computer / Laptops und Endgeräte können bei einer WPA Verschlüsselung Probleme machen. Das gleiche trifft auch auf das Verbergen der SSID zu. Gerade ältere Endgeräte können hier Probleme machen und dann das “verborgene” Netzwerk nicht mehr erkennen.

Besitzt man einen älteren Laptop oder einen Computer, der über keine WLAN Schnittstelle verfügt, kann man jedoch auch mit diesen Geräten das kabellose Internet mit seinen Vorteilen nutzen. Einzige Bedingung ist ein USB Anschluss. Hier muss man sich dann lediglich einen so genannten Internet Stick kaufen und diesen dann in den USB Anschluss des Endgerätes stecken. Anschließend kann dann auch mit solchen Geräten das WLAN genutzt werden.
Local Area Network (LAN)

Das Local Area Network ist eine weitere Möglichkeit, um ins Internet zu kommen und um ein Netzwerk aufzubauen. Das LAN ist darüber hinaus die klassische Art um ins Internet zu kommen. Der Computer und alle Endgeräte sind dabei mit einem Kabel direkt mit dem Modem bzw. dem Router verbunden. Ist das Kabel nicht vorhanden, ist auch keine Internet- bzw. Netzwerkverbindung möglich.

Im Gegensatz zur WLAN Verbindung bietet die LAN verbindung eine höhere Geschwindigkeit der Datenübertragung. Darüber hinaus ist das LAN Internet deutlich sicherer als das WLAN, denn hier kann das Internet nur dann von einem anderen Benutzer mitbenutzt werden, wenn dieser sein Endgerät über ein Kabel direkt mit dem Modem/Router verbindet.

Die Verwendung des LAN mit seinen Kabeln hat jedoch nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile. Durch die Kabelanbindung, kann ein Endgerät nur in der unmittelbaren Nähe des Modems/Routers benutzt werden. Eine Nutzung von unterwegs ist damit deutlich erschwert bis unmöglich. Darüber hinaus können die verlegten Kabel von den Nutzern als störend empfunden werden. Kabelbruch, Verschleiß und andere Schäden am Kabel können weiterhin dazu führen, dass die Internet-/Netzwerkverbindung nicht bzw. nur eingeschränkt möglich ist.
Modem Verbindung

Eine weitere Möglichkeit der Verbindung mit dem Internet selbst, ist die Modem Verbindung. Diese sehr langsame und fast ausgestorbene Verbindung stammt noch aus den Anfängen des Internets. Bei dieser Art der Verbindung wird das Modem mit dem Telefonanschluss und dem Computer verbunden und so eine Verbindung mit dem Internet hergestellt.

Deutliche Nachteile wie die langsame Geschwindigkeit (56k), die dazu führt, dass der Seitenaufbau vieler moderner Seiten der heutigen Zeit sehr lange dauert und die Tatsache, dass bei bestehender Modemverbindung das Telefon nicht benutzt werden kann führen dazu, dass Modem Verbindungen heute fast gar nicht mehr benutzt werden.
UMTS

UMTS ist die neuste Art des mobilen Internets, dass es Handys und anderen Endgeräten erlaubt mit hohen Geschwindigkeiten im Internet zu surfen. Anders als bei den vorherigen Verbindungen handelt es sich bei UMTS um eine mobile Art der Datenübertragung, die nicht an Landleitungen und Verbindungen gebunden ist. Daher ist es mit UMTS, wie mit einem Handy, möglich, zu jeder Zeit und an jedem Ort online zu gehen, solange man Empfang hat, auch wenn man keinen Festnetz oder Internetanschluss besitzt.

Diese Lösung, die immer noch im kommen ist, ist für viele Geschäftsleute immer interessanter. Darüber hinaus erfreut sich UMTS auch eines großen Interesses bei Haushalten, die aus den verschiedensten Gründen keinen festen Internetanschluss erhalten können (z.B. Dauercamper, Zirkusleute, etc).

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